Theater am Olgaeck

Gastspiel am 8. Juli in polnischer Sprache
CUDZOZIEMKA
Monodram „ Die Fremde / Cudzoziemka“ to spektakl napisany i wyreżyserowany przez Joannę Stanecką w oparciu o powieść Marii Kuncewiczowej z okresu międzywojnia pt. „Cudzoziemka"



To historia o szukaniu tożsamości, poczuciu wyobcowania, emigracji i tęsknocie.

Jest to opowieść o spontanicznym, dzikim odczuwaniu świata, nadziei, miłości, mozolnej nauce gry na skrzypcach, nastoletniej namiętności, zbyt wielkich ambicjach i życiowej klęsce.

Historia Róży Żabczyńskiej dziś w dobie masowych migracji ludności, tragedii jakie za tym idą, próbach asymilacji na obcych gruntach, poszukiwaniu siebie na obcych ziemiach, próbach ułożenia sobie życia w nieznanych środowiskach, nabiera zaskakującej aktualności.

Frustracja, niespełnie artystyczne, wygórowane ambicje, doprowadzają główną bohaterkę - Różę do psychicznego wyniszczania.

„Cudzoziemka“ Marii Kuncewiczowej jest nie tylko jedną z najlepszych powieści literatury polskiej. To jeden z najciekawszych portretów kobiecych, jaki kiedykolwiek wyszedł spod pióra pisarza- obserwatora.

WykonanieJoanna Stanecka
ReżyseriaJoanna Stanecka
AdaptacjaJoanna Stanecka
Theater am Olgaeck

Gastspiel am 7. Juli in deutscher Sprache
DIE FREMDE
Monolog nach dem Roman von Maria Kuncewiczowa (1935)


Es geht um eine Emigrantin oder Immigrantin (es ist schwierig zu sagen) die ihr ganzes Leben in der fremden Umgebung ihre Identität sucht und versucht sich von ihrer Fremdheit zu befreien und sich letztendlich mit dieser Fremdheit von der Realität und den Menschen abzugrenzen.

Das ist das Bild der Entfremdung und des Versuchs die Geborgenheit zu finden, doch alles geht irgendwie schief.

Bei den aktuell politisch heiklen Zeiten, in denen Abertausende unter weitaus drastischeren Bedingungen in die „Fremde" flüchten müssen, entwickelt der Stoff eine leise mahnende Brisanz: Die musikalisch hochbegabte Róża lebt trotz polnischer Wurzeln bis zu ihrem 16. Geburtstag in Russland. Hier ist und bleibt sie die „Polaczka“ - die Polin. Beim Umzug nach Warschau nimmt sie ein Studium als Geigerin auf. Doch auch in der neuen Heimat kennzeichnen sie ihr russischer Akzent, eine andere Mentalität und ihr dunkler Teint als Fremde. Trotz aller Schwierigkeiten schlägt sie Wurzeln, verliebt sich unglücklich, heiratet dann einen anderen Mann, empfängt zwei Kinder. Aber ihr Mann zeigt kein Interesse an ihrem Talent. Róża trifft die Entscheidung, sich zu rächen: an Polen, wo das Unglück sie getroffen hatte, an Russland und an Männern. Bald wird aus der ambitionierten Künstlerin und leidenschaftlichen, hübschen Frau ein zänkischer, verbitterter Mensch. Róża verliert sich in Verzweiflung. Ihr Leben lang suchte sie nach ihrer Identität und bleibt sich doch fremd. So wird sie niemals eine Heimat, niemals Ruhe finden.

Außerdem ist es das schönste
und tiefste Frauenbildnis,
das ich in der Literatur
je gefunden habe.

Schauspiel:Joanna Stanecka
Regie: Joanna Stanecka
Fassung: Joanna Stanecka


Karten: 12 €, ermäßigt 9 €.



 
zurück zum Menü