Theater am Olgaeck
8. Oktober — 10. Oktober 2019

Mitreißende filmische Entdeckungen bietet das Arabische Filmfestival in seinem 15. Festivaljahr.
Das wichtigste Festival für den neuen arabischen
Film im deutschsprachigen Raum.



 
Arabisches Filmfestival
Di. 8. Oktober 20:00
THE GUEST   |   AL DAIF
Ein Spielfilm von Hadi Elbagoury



Als Tochter Farida ihren sympathischen Freund Osama (Ahmed Malek) nach Hause bringt, um ihn ihren Eltern Dr. Yehia (Khaled El Sawy) und Mimi (Shereen Reda) vorzustellen, entwickelt sich zwischen dem Gast und dem gelehrten Vater des Mädchens eine äußerst interessante Diskussion über den Islam. Ein intellektueller Schlagabtausch beginnt – mit komischen Elementen und dramatischen Wendungen – und lässt die Geschichte unweigerlich in einen Thriller ausufern. Diesen Prozess zu begleiten ist pure Freude und ein cineastischer Genuss.
Ägypten 2018, 99 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. UT


 

 
Arabisches Filmfestival
Mi. 9. Oktober 20:00
A CITY AND
THE LOST ART OF HAPPINESS

Ein Dokumentarfilm von Nada Ibrahim



Kairo, "Al-Qahera" , bedeutet die Eroberin. Vielleicht weil die Stadt jede Seele erobert hat, die sie jemals ihr zu Hause genannt hat. Der Film lässt Kairoer Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Milieus zu Worte kommen. Hervor treten vielfältige kulturelle und religiöse Lebensentwürfe von Menschen, die sich bemühen, der verlorenen Kunst des Glücks in ihrer Stadt nachzugehen.
Ägypten 2019, 70 Min., Originalfassung (Arabisch) mit engl. UT


 

 
Arabisches Filmfestival
Do. 10. Oktober 20:00
MAFAK   |   SCREWDRIVER
Ein Spielfilm von Bassam Ali Jarbawi



Ziad saß über zehn Jahre in einem israelischen Gefängnis und wurde kürzlich entlassen. Der noch junge Mann erkennt die Welt um ihn herum nicht wieder. Die Menschen verehren ihn als Helden, doch damit sowie mit den Anforderungen eines neuen Palästinas ist er vollkommen überfordert: Seine Freunde sind weitergezogen, die Technologie hat sich verändert und Treffen zu organisieren scheint unmöglich zu sein. Der „Schraubenzieher“, von dem der Filmtitel spricht, sind seine Kopfschmerzen. Eine junge Dokumentarfilmerin, die aus den USA gekommen ist, versucht an Ziad heranzukommen, er zieht sich aber immer wieder zurück. Um sein Trauma zu überwinden, muss Ziad bis ganz an seine Anfänge zurückgehen. Bassam Jarbawis Film erkundet das mentale Trauma als unsichtbarer Effekt der andauernden Besatzung.
Palästina, USA, Katar 2018, 108 Min.
Originalfassung (Arabisch, Hebräisch) mit engl. Untertiteln



 


 
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