Theater am Olgaeck |
Sieht man eine Frau und einen Mann vor dem Standesbeamten,
sollte man sich fragen, wer von beiden der Mörder sein wird.
Eric-Emmanuel Schmitt
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| Kleine Eheverbrechen |
von Eric-Emmanuel Schmitt
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Regie: | Nelly Eichhorn | |
Schauspiel: | Diana Mayer
Christoph Franz
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2 Stunden mit Pause
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Gilles hat durch einen mysteriösen Unfall (war es ein Unfall?) sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa,
mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück.
Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Gilles kann sich (scheinbar?) an nichts erinnern.
Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten sie? Mühsam versucht er seine Vergangenheit,
sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait,
das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde?
Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt. waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt,
oder war es im Gegenteil eine Haßliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Gilles falsch? Weiß er mehr, als er zugibt?
“Kleine Eheverbrechen” von Eric-Emmanuel Schmitt ist ein faszinierendes Verwirrspiel über die Liebe
zwischen Mann und Frau. Spannend wie ein Psychothriller: Nichts ist so, wie es scheint, und fast bis zum Schluß
wissen weder die Zuschauer noch die handelnden Personen, was wirklich geschehen ist und was passieren wird.
Eric-Emmanuel Schmitt, Autor der Bestseller “Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran” oder
“Oskar und die Dame in Rosa”, arbeitet auch als Dramatiker mit ironischer Hintergründigkeit und
flirrender französischer Leichtigkeit.
Ein Stück, das auf unglaublich einfache Weise begreiflich macht, warum sich Frauen und Männer permanent mißverstehen.
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